Ein Gruss zum Jahresschluss


Meditation


2017 geht zu Ende und es war alles in allem ein sehr schönes Jahr. Es ist Zeit für Stille und Meditation und die finde ich, wenn ich einen Fuss vor den anderen setze. Einfach geradeaus, ohne Komplikationen. Die hält das Leben schon genug parat.


Was war – Was kommt

Das Jahr begann unkonzentriert und verworren. Erst nach unserer Wanderung in Schweden lichtete sich der Nebel. Ich begann nach vielen wortlosen Monaten wieder zu schreiben und habe viel Zeit in die Überarbeitung meiner Homepage gesteckt (Struktur/SEO etc.). Für das nächste Jahr sind einige spannende Projekte geplant und ich freue mich auf neue Herausforderungen … etwas ruhiger als dieses Jahr darf 2018 aber dennoch werden 😉

Alles Gute und bis nächstes Jahr!

PS: Wenn dir das Video gefallen hat, hier findest du noch ein paar weitere. Viel Spass!


      

 

Tagtraum


Bedürfnisse


Nichts ist diffiziler als das eigene Befinden. Diese These stelle ich hiermit auf und begründe sie mit einem Zitat von dem Schriftsteller Henry Miller, das mich seit vielen Jahren begleitet:
»Ja, ich bin so verrückt zu glauben, dass der Mensch, der die wenigsten Bedürfnisse hat, der glücklichste ist.«
Das Bedürfnis nach Bedürfnislosigkeit sollte das einzige Bedürfnis sein, dass das Dasein beeinflusst. Ist es natürlich nicht. Bewegung und Fortpflanzung gehören zum Leben eines Menschen genauso mit dazu wie Essen, Trinken, Schlafen und eine regelmäßige Blasen- und Darmentleerung. Alles andere möchte ich hiermit in Frage stellen und bekenne gleichzeitig, wie schwierig es ist die unnötigen Versuchungen, die tagtäglich die weiterlesen

Wortvielfalt


Autorenleben


»Du bist der erste Mann, dem ich begegne, dem so viele Wörter zur Verfügung stehen.«
Es war Mittwoch, und der Tag sollte zum heißesten des Jahres werden. Es hatte seit Wochen nicht geregnet, der Asphalt auf den Straßen schimmerte im unbarmherzigen Sonnenlicht, und alle, die nicht das Glück hatten in der Nähe eines kühlenden Gewässers zu wohnen, stöhnten und wischten sich im Minutentakt den Schweiß von der Stirn.
Meine Kollegin, eine Frau jenseits ihrer besten Jahre, ließ mich die Stirn runzeln. Anerkennend und vor Erfahrung strotzend lächelte sie. Vermutlich wollte sie mir ein Kompliment machen, aber alles, worüber ich nachdenken konnte, war, welche Sorten Mann in ihrem Leben bisher eine Rolle gespielt haben mochten. Ich stellte mir einen stark behaarten und maskulinen Mann vor, der, auf dem Sofa sitzend, grunzend seine weiterlesen